Remonstration

Hilfe bei einer Remonstration

Eine Remonstration ist ein Antrag auf Neubewertung einer Prüfungsleistung. Sie wird auch Widerspruch bzw. Prüfungsanfechtung genannt.

Eine Remonstration sollte man dann einlegen, wenn die Korrektur fehlerhaft ist. Fehlerhaft ist die Korrektur, wenn vertretbare Lösungen als falsch gewertet werden oder Geprüftes als fehlend bewertet wird. Die Remonstration bzw. der Widerspruch ist also ein Rechtsbehelf, um gegen eine fehlerhaft bewertete Prüfungsleistung vorzugehen.

Das Verfassen eines Remonstrationsschreibens ist schwierig: Zum einen sind bestimmte Formalien einzuhalten. Zum anderen sollten die einzelnen Kritikpunkte klar gegliedert und eingehend begründet werden. Für eine erfolgreiche Anfertigung eines Remonstrationsschreibens ist es wichtig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein erfahrener Repetitor und Jurist kann einerseits besser beurteilen, ob eine Anfechtung bzw. Remonstration sinnvoll erscheint. Andererseits setzt eine Remonstration formale und inhaltliche Anforderungen voraus, die ein damit erfahrener Jurist besser meistert als der Student, der die Klausur bzw. Hausarbeit eigens verfasst hat und daher seine eigene Leistung auch nicht unvoreingenommen beurteilen kann.

Eine Prüfungsanfechtung erfolgt also in einem ersten Schritt durch Einlegung eines Widerspruchs. Sollte der Widerspruch nicht Erfolg haben, kann in einem zweiten Schritt an die Erhebung einer Anfechtungsklage an das Verwaltungsgericht gedacht werden. Die Einlegung eines Widerspruchs bzw. einer Anfechtungsklage verlangt eine große Erfahrung im Bereich des Prüfungsrechts.

Gem. § 14 JAPO können Prüfungsteilnehmer schriftlich Einwendungen gegen die Bewertung ihrer Prüfungsleistungen in einer Staatsprüfung erheben.

Ist die schriftliche Prüfung nicht bestanden, so sind gem. § 14 III JAPO die Einwendungen gegen die Bewertung der schriftlichen Prüfungsarbeiten binnen eines Monats nach Bekanntgabe der Gesamtnote der schriftlichen Prüfung beim Landesjustizprüfungsamt geltend zu machen und binnen zwei Monaten nach deren Bekanntgabe konkret und nachvollziehbar schriftlich zu begründen.

Es ist wichtig, sich hierbei professionell unterstützen zu lassen, der sich auf die juristische Ausbildung von Studenten und Rechtsreferendaren spezialisiert hat.

Daher biete ich seit vielen Jahren eine erfolgreiche und umfassende Hilfe bei Prüfungsanfechtungen an.